Archinaut immer aktuell: News zu Bauen und Architektur

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  • Fliesen, die uns 2020 gefallen
    von Isabella Pils am März 19, 2020 um 3:37 pm

    Die Farben-und Mustertrends 2020 spiegeln sich auch in den neuesten Fliesenkollektionen wider. Definitv ein In-Produkt in diesem Jahr: Fliesen in Glasoptik. Diesen und viele weitere Fliesentrends stellen wir Ihnen jetzt vor. […]

  • Traumhaft schöne Räume
    von INKU am Februar 29, 2020 um 11:00 pm

    Wohndesign hat immer etwas mit Liebe zu tun, Liebe zum Detail, Liebe zum Handwerk, Liebe zu wertvollen Materialien. Die INKU Fachberater sind Spezialisten, die all diese Eigenschaften vereinen. […]

  • Gut überdacht mit Glas
    von Isabella Pils am Februar 28, 2020 um 7:52 am

    Mit einem Glasdach lässt sich die Terrasse, der Balkon oder auch der Hauseingangsbereich von schlechtem Wetter abschirmen, ohne dabei Licht und Helligkeit einzubüßen. Erfahren Sie hier alles über Glasdächer und ihre Einsatzbereiche. […]

  • Aus Hausfassade wird Traumfassade
    von Baumit am Februar 25, 2020 um 3:04 pm

    Baumit hat in Österreich sechs Farbberatungszentren installiert, in denen ausgebildete Farbberater vor Ort demonstrieren, was an Fassadengestaltung heute alles möglich ist und wie Ihre Vorstellungen in der Realität aussehen könnten. […]

  • Nachhaltig Bauen mit Stroh
    von Isabella Pils am Februar 25, 2020 um 12:54 pm

    Vor über 100 Jahren erfunden, erst in den 1980er Jahren wiederentdeckt: Bauen mit Stroh schützt die Umwelt, ist kostensparender als andere Bauarten und kann auch von Laien umgesetzt werden. Erfahren Sie hier alles über das Bauen und Wohnen mit Stroh. […]


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  • VÖTB entwickelt Merkblätter zur Verbesserung der Zusammenarbeit
    am April 7, 2020 um 1:48 pm

    Um Probleme, beispielsweise auf einer Baustelle, in Zukunft zu verhindern, entwickelt der VÖTB (Verband Österreichischer Trockenbauunternehmen) gemeinsam mit Verbänden und Innungen eine Reihe von Merkblättern. Als erstes präsentiert der Verband nun "Unser Bad". Das Regelwerk soll die Zusammenarbeit verbessern und so Reklamationen vorbeugen. VÖTB-Präsident Todt: "Badezimmer ist perfektes Beispiel" Besonders beim Trockenbau existieren Schnittstellen zu beinahe jedem Gewerk im Innenausbau. Im Berufsalltag kann die Zusammenarbeit teilweise für Beteiligte zur Herausforderung werden. Das war - so heißt es in einer Pressemeldung - der Anlass für den Verband der Österreichischen Trockenbauunternehmen, das Merkblatt "Unser Bad" ins Leben zu rufen. "Das Badezimmer ist das perfekte erste Beispiel, denn hier treffen die meisten Gewerke aufeinander. Das Merkblatt "Unser Bad" unterstützt alle Gewerke, ihre Arbeit effizient zu erledigen ohne sich in die Quere zu kommen. Mit dieser Initiative erleichtert der VÖTB die Arbeit unserer Branche und fördert ein erfolgreiches Miteinander", betont VÖTB-Präsident Gregor Todt. Gemeinsam mit der Bundesinnung der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker, der Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker, Maler und Tapezierer, dem Österreichischen Fliesenverband, dem Verband der Österreichischen Estrichhersteller sowie dem Verband der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft Putz (ÖAP) und dem technischen Unterkomitee Putze (TUK) wurde etwa ein Jahr an der Abstimmung gearbeitet. Übersicht und Checkliste in einem Das Merkblatt gilt für private Bäder und gewerbliche Sanitäranlagen und umfasst alle Punkte, die für die erfolgreiche Umsetzung eines Badezimmers wichtig sind. "Unser Bad" erklärt zunächst Voraussetzungen für die Planung. Es folgt eine Auflistung der Punkte, die zu beachten und einzuhalten sind. Darüber hinaus hat jedes Gewerk ein eigenes Symbol, so weiß jeder Handwerker auf einen Blick, welche Inhalte ihn betreffen. Eine Checkliste dient außerdem als Hilfestellung für die Abstimmung zwischen Auftraggeber und Gewerken. "Ziel war es, ein Regelwerk aller beteiligten Gewerke auf den Markt zu bringen, das dabei helfen soll, gemeinsam schadensfrei zu arbeiten. Das beugt Reklamationen vor! Nur so bekommt man zufriedene Auftraggeber und Auftragnehmer und hebt damit gleichzeitig das Image aller Verarbeiter", ist Thomas Huber, Leitung Anwendungstechnik Saint-Gobain Rigips Austria und VÖTB-Vertreter im Arbeitskreis "Unser Bad", überzeugt. Die Vorbereitungen für das nächste Regelwerk laufen bereits. Gemeinsam mit Verbänden und Innungen wird der VÖTB an einem Merkblatt zum Thema Schachtwände arbeiten. &nbs […]

  • Grundfos Stiftung spendet für Kampf gegen Coronavirus
    am April 7, 2020 um 11:06 am

    Die Grundfos Stiftung (offiziell "Poul Due Jensen Foundation") spendet umgerechnet ca. 1,64 Mio. Euro für diverse Sofortmaßnahmen, um die Schäden der COVID-19-Pandemie zu begrenzen. Die Stiftung überweist als Soforthilfe an das internationale Komitee des Roten Kreuz (IKRK) umgerechnet ca. 670.000 Euro, an UNICEF ebenfalls ca. 670.000 Euro und an das dänische Rote Kreuz ca. 200.000 Euro. Zusätzlich fördert die Stiftung Abwasseraufbereitungsanlagen mit ca. 100.000 Euro für zwei Krankenhäuser in der chinesischen Provinz Hubei. Der größte Teil der Gelder wird verwendet für den Kampf gegen die Verbreitung des Corona-Virus in Entwicklungsländern, in denen die öffentliche Gesundheit weitaus anfälliger ist als in Europa. Die genannten Finanzhilfen sind laut einer Pressemeldung der Auftakt zu einer Reihe von COVID-19-bezogenen Spenden der Grundfos Stiftung. &nbs […]

  • Coronazeit: In guten wie in schlechten Zeiten
    am April 7, 2020 um 6:43 am

    Die Gesundheit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist spätestens jetzt in den Fokus aller Unternehmen gerückt. Einen Vorsprung haben all jene, die in diese Ressource schon früher investiert haben. Die konkreten Maßnahmen bei Österreichs größtem Kommunikationsanbeiter erklärt Verena Binder-Krieglstein, Leiterin Health & Diversity Management bei A1 im Interview. Die aktuelle Situation ist für Unternehmen und Mitarbeiter gleichermaßen herausfordernd. Die Regierung mahnt ein Miteinander ein. Manche Unternehmen haben sich konkrete Maßnahmen und Strategien überlegt, wie sie gemeinsam mit ihren Mitarbeitern auf die Corona-Krise reagieren. Vor allem langfristig betrachtet, wird es wichtig sein, gute Mitarbeiter zu halten. So hat etwa der wichtige Infrastruktur-Konzern und Österreichs größter Kommunikationsanbieter A1 schnell reagiert, und an alle Mitarbeiter einen Leitfaden ausgesandt. Allerdings finden sich in diesem Leitfaden nicht nur die üblichen Hinweise zu Hygiene und Abstandhalten. Vielmehr geht es darin um einen positiven Zugang und die Botschaft, dass das Unternehmen seine Mitarbeiter mit Ängsten und Unsicherheiten nicht alleine lässt. Bei den Mitarbeitern wurden der Leitfaden und die darin angeführten Hilfestellungen positiv aufgenommen. Verena Binder-Krieglstein, Leiterin Health & Diversity Management bei A1 hat sich trotz des aktuell gestiegenen Arbeitspensums bereit erklärt, ein Interview zu geben. Die wichtigste Botschaft dabei ist, dass das Management nicht erst in Krisenzeiten um die physische und psychische Gesundheit seiner Mitarbeiter bemüht ist, sondern die Kultur eines Unternehmens den Umgang miteinander prägt. ÖWV: Wie viele MitarbeiterInnen sind regulär im Gesundheitsmanagement beschäftigt und hat sich das jetzt verändert? Verena Binder-Krieglstein: Mein Team bestand bereits vor Corona aus sechs internen MitarbeiterInnen und 13 externen Arbeitsmedizinerinnen. ÖWV: Der Leitfaden ist sehr persönlich und positiv gestaltet und vermittelt den Eindruck, dass das Unternehmen die MitarbeiterInnen mit ihren Ängsten nicht alleine lässt. Ist dass die Message? Verena Binder-Krieglstein: Wir bieten als Unternehmen unseren MitarbeiterInnen seit einigen Jahren diverse Angebote und Initiativen, die darauf abzielen Arbeitszufriedenheit und Wohlbefinden zu erhalten bzw. erhöhen. Die Unterstützung bei beruflichen Veränderungen oder Herausforderungen, aber auch das Mittragen von privaten Schicksalen ist in unserer Firmenkultur zum Glück eine Selbstverständlichkeit. und bietet sehr viele Möglichkeiten. Die Unterstützungs-Maßnahmen reichen von  der individuellen Begleitung von MitarbeiterInnen oder Führungskräften bis hin zur Begleitung von Teams und Bereichen. ÖWV: Gab es bereits eine Vorlage für den Leitfaden? Ist man bei Ihnen auf so etwas – zumindest rudimentär – vorbereitet? Verena Binder-Krieglstein: Wir haben bereits einen internen Leitfaden und verpflichtende Schulungen für Führungskräfte zu „Gesund Führen“ und einen Leitfaden für MitarbeiterInnen unter dem Titel „Life@Work“. Hier geht es konkret um den Erhalt von Arbeitsfähigkeit, Wohlbefinden und Motivation unserer MitarbeiterInnen. Es ist daher kein neues Thema für A1, in Zeiten des Corona-Virus aber umso wichtiger. ÖWV: Wird es regelmäßige Updates davon oder ähnlichem geben? Verena Binder-Krieglstein: Es werden mehrmals wöchentlich weitere Leitfäden zu Themen wie beispielsweise „Häusliche Isolation mit Kindern“, „Social Distancing“ und „Zusammenarbeit“, „Stress und Herausforderungen digitaler Kommunikation“ und ähnliches über diverse interne A1-Plattformen veröffentlicht und geteilt. Bei Bedarf gibt es für Teams und einzelne Personen auch individuelle Begleitung zu den Themen. ÖWV: Wie wird das Angebot der psychologischen Notfallnummer, der Arbeitspsychologinnen bzw. der Arbeitsmedizinerinnen angenommen? – Vor allem: wie war die Nachfrage bisher und wie hat sich das seit der Corona-Krise verändert? Verena Binder-Krieglstein: Diese Leistungen waren bereits vor Corona sehr gut etablierte Angebote und Programme. Aktuell ist kein nennenswerter Anstieg bei psychologischen Anfragen zu vermerken. Die Themen haben sich nur etwas „verändert“. Arbeitsmedizinische Fragen haben natürlich stark zugenommen. Um die Anfrage gut abdecken zu können und unseren MitarbeiterInnen bestmögliche Begleitung sicherzustellen, haben wir eine Hotline eingerichtet. ÖWV: Sind weitere Maßnahmen aus dem Gesundheitsmanagement geplant? Bzw. welche Maßnahmen wurden aktuell schon gestartet? Verena Binder-Krieglstein:  Wir sind von Anbeginn mit unseren Risikogruppen – etwa mit schwangeren Mitarbeiterinnen, älteren KollegInnen und MitarbeiterInnen mit Behinderungen – in Kontakt, um zu beraten und individuelle Maßnahmen und Lösungen zu finden. Darüber hinaus stehen wir in persönlichem, telefonischem Kontakt mit allen Corona-infizierten MitarbeiterInnen und Verdachtsfällen sowie ihren Führungskräften. Auch beschäftigen wir uns bei A1 sehr intensiv mit dem Thema Schutzausrüstung und gesundheitserhaltende Maßnahmen für MitarbeiterInnen mit Kundenkontakt und teilen zu dem Thema Leitfäden und Unterlagen. Demnächst starten wir mit Online-Workshops zur Stärkung und Erhaltung der mentalen Gesundheit.  Alle Module bestehen aus Beiträgen, Videos, Übungen und der Möglichkeit zu persönlichem Austausch in Gruppen. Morgen starten wir mit online-Live-Kursen zu Bewegung und Ernährung. www.a1.net […]

  • COVID-19-Gesetzespaket – Auswirkung auf laufende Bauverträge
    am April 6, 2020 um 8:26 pm

    Mit dem am 03.04.2020 vom Nationalrat beschlossenen 4. COVID-19-Gesetzespaket werden auch der Verzug bei der Leistungserbringung hinsichtlich der Pönalen sowie die Höhe der Verzugszinsen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie temporär neu geregelt. Beide Regelungen gelten nur für Verträge, die vor dem 1. April 2020 geschlossen wurden.  Ausschluss von Konventionalstrafen (Pönalen) Die Neuregelung zu den Konventionalstrafen lautet (§ 4 2. COVID-19-JuBG):„Soweit bei einem vor dem 1. April 2020 eingegangenen Vertragsverhältnis der Schuldner in Verzug gerät, weil er als Folge der COVID-19-Pandemie entweder in seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit erheblich beeinträchtigt ist oder die Leistung wegen der Beschränkungen des Erwerbslebens nicht erbringen kann, ist er nicht verpflichtet, eine vereinbarte Konventionalstrafe im Sinn des § 1336 ABGB zu zahlen. Das gilt auch, wenn vereinbart wurde, dass die Konventionalstrafe unabhängig von einem Verschulden des Schuldners am Verzug zu entrichten ist.“ Erläuterung: Als Beispiel dafür, wann dem Schuldner die Erbringung seiner Leistung wegen der durch die COVID-19-Pandemie verursachten Beschränkungen des Erwerbslebens verunmöglicht wird, nennen die Erläuterungen zum Gesetz explizit „den Fall, dass ein Bauunternehmer – etwa wegen Quarantänemaßnahmen in dem Ort, in dem sich die Baustelle befindet, oder wegen bestimmter Einschränkungen etwa auf Verordnungsebene oder durch behördliche Anordnungen oder auch schlicht wegen einer faktischen Beeinträchtigung des Baugeschehens wegen des Gebots des ,social distancing’ – nicht in der Lage ist, die Bauarbeiten zur Erfüllung eines Werkvertrags planmäßig voranzutreiben. Das kann etwa der Fall sein, wenn die Bauarbeiten für eine gewisse Zeit gänzlich stillstehen müssen; das kann sich aber auch in der Weise manifestieren, dass die Bauarbeiten wegen der pandemiebedingten Behinderungen nur stockend vorankommen. Denkbar wären aber etwa auch Fälle, in denen ein Unternehmer einem anderem für dessen Produktion bis zu einem bestimmten Zeitpunkt eine bestimmte Menge von Halbfertigwaren zu liefern hat, diese Lieferung aber wegen der pandemiebedingten Behinderungen des zwischenstaatlichen Güterverkehrs unmöglich wird.“ Der Gesetzgeber betrachtet es demgemäß als „in der gegenwärtigen Krisensituation unbillig, dem Schuldner, dem wegen des Verzugs kein Vorwurf zu machen ist, die Zahlung einer solchen Konventionalstrafe oder eines sonstigen Pönales anzulasten.“ Dies gilt sowohl für verschuldensabhängige als auch verschuldensunabhängige Vertragsstrafen. Die Erläuterungen stellen allerdings auch klar, „dass der Schuldner nur in dem Maß von der Zahlung einer Konventionalstrafe befreit ist, als sein Verzug auf die pandemiebedingten Behinderungen zurückzuführen ist. Wenn die Verfehlung eines Fertigstellungstermins nur zum Teil auf die gegenwärtige Corona-Krise zurückzuführen ist, zum Teil ihre Ursache aber auch etwa in organisatorischen Versäumnissen des Schuldners hat, tritt nur eine entsprechend anteilige Befreiung von der Konventionalstrafe ein.“ Beschränkung von Verzugszinsen und Ausschluss von Inkassokosten Die Neuregelung zu den Verzugszinsen lautet (§ 3 2. COVID-19-JuBG): „Wenn bei einem vor dem 1. April 2020 eingegangenen Vertragsverhältnis der Schuldner eine Zahlung, die im Zeitraum vom 1. April 2020 bis zum 30. Juni 2020 fällig wird, nicht oder nicht vollständig entrichtet, weil er als Folge der COVID-19-Pandemie in seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit erheblich beeinträchtigt ist, muss er für den Zahlungsrückstand ungeachtet abweichender vertraglicher Vereinbarungen höchstens die gesetzlichen Zinsen (§ 1000 Abs. 1 ABGB) zahlen und ist nicht verpflichtet, die Kosten von außergerichtlichen Betreibungs- oder Einbringungsmaßnahmen zu ersetzen.“ Erläuterungen: In den Erläuterungen zum Gesetzestext wird dazu festgehalten: „Zum einen wird die Verpflichtung des Schuldners zur Zahlung von Verzugszinsen der Höhe nach auf das gesetzliche Zinsausmaß von 4 % p.a. gemäß § 1000 Abs. 1 ABGB begrenzt. Ohne vertragliche Vereinbarung hätte der Schuldner für einen offenen Betrag gemäß § 1000 Abs. 1 ABGB Zinsen in Höhe von 4 % p.a. zu leisten (im Unternehmensrecht liegt die Höhe der Verzugszinsen gemäß § 456 UGB zwar an sich viel höher, doch wird auch in dieser Bestimmung der Verzugszinssatz für Verzögerungen, für die der Schuldner nicht verantwortlich ist – und um die geht es hier ja beim Corona-bedingten Verzug –, wiederum auf das Maß des § 1000 Abs. 1 ABGB beschränkt). In vielen Verträgen werden jedoch wesentlich höhere Verzugszinsen vereinbart. Die von der Corona-Pandemie betroffenen Schuldner sollen aber vor der Verpflichtung zur Zahlung allzu hoher Verzugszinsen bewahrt werden. Deshalb ordnet § 3 an, dass der Schuldner für einen Zahlungsrückstand aus diesem ,sensiblen’ Zeitraum (2. Quartal 2020) jedenfalls nur die gesetzlichen Zinsen von 4 % zu zahlen hat. Zum anderen wird für diese besondere Konstellation die ansonsten gemäß § 1333 Abs. 2 ABGB bestehende Verpflichtung des Schuldners aufgehoben, dem Gläubiger die notwendigen Kosten zweckentsprechender außergerichtlicher Betreibungs- oder Einbringungsmaßnahmen zu ersetzen.“ Zudem stellen die Erläuterungen klar, dass die Klagbarkeit des Anspruchs auf Zahlung des offenen Betrags nicht temporär ausgesetzt wird. Quelle: Bundesinnung Bau und Fachverband der Bauindustrie, Stand 04.04.2020 […]

  • Schrittweise Öffnung der Handwerksbetriebe angekündigt
    am April 6, 2020 um 1:28 pm

    Wie die Regierung am Montag, dem 6. April 2020, in einer Pressekonferenz bekanntgab, ist eine schrittweise Öffnung der Betriebe nach Ostern geplant. "Damit haben unsere Betriebe aus Handwerk und Gewerbe die Chance, langsam wieder zur Normalität zurückzukehren", sagt die Obfrau der Bundessparte Handwerk und Gewerbe in der WKÖ, Renate Scheichelbauer-Schuster. "Unter klaren Sicherheits- und Hygienevorschriften ist – unter gleichzeitiger Fortführung der Schutzmaßnahmen für die Mitarbeiter - ein Kundenkontakt in absehbarer Zeit wieder möglich und die Betriebe können wieder versuchen, Boden gut zu machen", fährt Scheichelbauer-Schuster fort. Bisher konnte in den Handwerksbetrieben produziert werden, in Werkstätten bzw auf Baustellen gearbeitet werden, Geschäfts- und Verkaufslokale waren aber seit dem 16. März geschlossen. „Für einige Händler wird das ein kleiner Rettungsanker sein, der die Verluste wenigstens etwas einschränkt“, sieht Handelsobmann Peter Buchmüller diesen Weg als kleinen, aber wichtigen ersten Schritt in Richtung Normalität. "Auch kann dadurch der Kaufkraftabfluss in Richtung internationaler Online-Giganten etwas gestoppt werden", so Buchmüllers durchaus berechtigte Hoffnung. „Gerade in der Krise sollten sich angesichts des bevorstehenden enormen Budgetdefizits alle bewusst sein, wie wichtig es ist, dass jeder Euro in Österreich bleibt“, appelliert Buchmüller an Herrn und Frau Österreicher. „Wirtschaft sind wir alle – und die Krise können wir nur meistern, wenn wir alle zusammenstehen: gesundheitspolitisch, was die Maßnahmen zur Eindämmung der Neuinfektionen betrifft und wirtschaftspolitisch, was die Entscheidung der Menschen in unserem Land betrifft, bei wem sie einkaufen.“ Alle Informationen zum Coronavirus sowie eine Übersicht der für die Branche relevanten Artikel finden Sie unter: https://www.bauforum.at/gebaeude-installation/coronavirus-wir-haben-fuer-sie-alle-infos-im-ueberblick-194844 […]

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