Archinaut immer aktuell: News zu Bauen und Architektur

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  • Die wichtigsten Werkzeuge zur Metallbearbeitung
    von Redaktion am Oktober 27, 2020 um 2:45 pm

    Haben Sie schon einmal Metall bearbeitet? Viele Heimwerker schrecken davor ja zurück, dabei gibt es sehr praktische Werkzeuge, die eine Arbeit mit Eisen oder Stahl einfacher machen. Wir haben den Überblick für Sie. […]

  • Fenster unter Denkmalschutz
    von Isabella Pils am September 21, 2020 um 6:23 am

    Denkmalschutz passiert nicht nur im Museum. Viele (Privat-)Gebäude hierzulande unterliegen dem Denkmalschutzgesetz. Fensteraustausch oder -sanierung sind dann nicht nur mehr Sache des Eigentümers - wer mitentscheidet und was zu beachten ist.. […]

  • ZAPF - mehr als nur eine Garage
    von ZAPF GmbH am September 17, 2020 um 9:47 am

    Fertiggaragen „Made in Germany“ und direkt vom Hersteller. Hochwertige Qualität, modernes Design, Funktionalität, große Auswahl und ein ausgezeichneter Service – dafür stehen die Beton-Fertiggaragen der ZAPF. […]

  • Warum ist Radon Gas gefährlich?
    von Redaktion am September 14, 2020 um 9:54 am

    Die Radonbelastung in Böden wird zum zunehmenden Problem in Österreich. So können sich Bauherren und Hauseigentümer vor einer Krebserkrankung schützen. […]

  • Vorsatzschale: Schall- und Wärmeschutz verbessern
    von Veronika Kober am August 28, 2020 um 9:35 am

    Mit einer Vorsatzschale werden Schall- und Wärmeschutz verbessert – und das relativ rasch und einfach. Erfahren Sie hier das Wichtigste zu diesem praktischen Bauelement. […]


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  • Generationenwechsel bei Umdasch
    am November 24, 2020 um 1:18 pm

    Per 1. Juli 2021 bekommt der niederösterreichische Schalungstechnik- und Ladenbaukonzern Umdasch einen neuen Vorstandsvorsitzenden. Wer es ist, lesen Sie hier. Wolfgang Litzlbauer wird neuer Vorstandsvorsitzender des niederösterreichischen Schalungstechnik- und Ladenbaukonzerns Umdasch. Der 51-Jährige folgt per 1. Juli 2021 auf Andreas Ludwig, der mit Ende nächsten Jahres in den Ruhestand treten wird. Litzlbauer kenne das Unternehmen gut, ist bereits seit einigen Jahren Mitglied des Aufsichtsrates der drei Tochterfirmen Doka, Umdasch The Store Makers und Umdasch Group Ventures. Ludwig leitet die Geschicke der Umdasch Group seit 2010. Er soll über die Amtsübergabe hinaus einige strategische Themen betreuen. […]

  • Coronakrise: Porr erwartet 2020 Verlust
    am November 24, 2020 um 10:13 am

    Die Coronapandemie wirke sich "massiv auf die Geschäftstätigkeit aus", wie es aus einer Mitteilung des Baukonzerns heißt. Der Baukonzern Porr rechnet für 2020 aufgrund von Covid-Effekten mit einem Verlust. Die Coronapandemie wirke sich "massiv auf die Geschäftstätigkeit" aus und werde dem Unternehmen neben einer Neubewertung von Projekten ein voraussichtlich negatives Ergebnis vor Steuern in einer Bandbreite von 45 - 55 Mio. Euro bescheren, teilte der Konzern mit. Viele Gründe für Verlust Für das heurige Jahr rechnet der Baukonzern mit einer Produktionsleistung von mehr als 5 Milliarden Euro. "Der Rückgang der Produktionsleistung durch direkte und indirekte Folgen aus Covid-19 wie z. B. Leistungsstörungen und Unterbrechungen durch Reisebeschränkungen, lokale Lockdowns, Ausfälle von Subunternehmen, nicht weiter verrechenbare Mehrkosten, erhöhte Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen und Projektverschiebungen führt einerseits zu einem deutlichen Rückgang des geplanten Jahresergebnisses", so Porr-Chef Karl-Heinz Strauss. Man habe aber auch alle Projekte inklusive der Forderungen einer Neubewertung unterzogen. "Insbesondere beim Ingenieurbau Deutschland, dem Tunnelbau und bei einzelnen Projekten in den meisten Ländern gibt es Korrekturen", erklärte Strauss.  Optimistischer Ausblick Für 2021 sieht der Firmenchef positive Vorzeichen. Der Auftragsbestand per September 2020 liege mit 6,8 Mrd. Euro "weiterhin auf einem sehr hohen Niveau". Für 2021 geht er von einer Produktionsleistung von 5,3 bis 5,5 Milliarden Euro sowie einer positiven EBT-Marge von plus 1,3 bis plus 1,5 Prozent aus. Dieser Ausblick beruhe aber auf der Annahme, dass die negativen Auswirkungen der Pandemie überwunden werden. […]

  • Buchtipp: Best Architects 2021
    am November 24, 2020 um 9:58 am

    In der aufwendig gefertigten Publikation "two thousand twenty one" mit Softcover, Stanzung und Fadenbindung werden die 91 Gewinnerprojekte des diesjährigen "best architects 21 award" eindrucksvoll dokumentiert. Die Publikation zeigt einmal mehr, wie lebendig sich die Architektur entwickelt. Neue Herausforderungen werden von den Architekten mit viel Kreativität und Mut in Angriff genommen und es entstehen dadurch überraschende neue Lösungen. Jenseits von formalen Ansätzen steht meist ein starkes Konzept im Vordergrund, welches der Beständigkeit von Architektur und der sich oft über die Zeit verändernden Nutzung gerecht wird. Diese Entwicklung wird eindrucksvoll in der aktuellen Publikation gezeigt und macht das Buch zu einem Nachschlagewerk und einer Inspirationsquelle für Architekten, Innenarchitekten, Ingenieure, Projektentwickler, öffentliche und private Bauherren sowie für jeden Architekturinteressierten. Reich bebildert und anschaulich beschrieben wird jedes Projekt auf zwei Doppelseiten vorgestellt. Durch die Gliederung in unterschiedliche Themenbereiche (Wohnungsbau/Einfamilienhäuser, Wohnungsbau/Mehrfamilienhäuser, Büro- & Verwaltungsbauten, Gewerbe- & Industriebauten, Bildungsbauten, Öffentliche Bauten, Infrastrukturbauten und Innenausbau), ist das umfangreiche Werk übersichtlich gestaltet. Minimalistische Buchgestaltung Die Publikation besticht durch seinen absolut minimalistischen Ansatz. Das Cover kommt ganz ohne Druck aus und spielt mit der aufregenden Materialität des Naturkartons. Durch seine raue Struktur entsteht eine fast samtig anmutende Oberfläche mit einer außergewöhnlichen taktilen Qualität. Durch eine reine Stanzung entsteht mit dem dahinter liegenden Druck eine spannende Überlagerung. Der gestanzte englische Titel und der Druck des deutschen Titel dahinter ergeben eine Irritation die einem Camouflage Effekt sehr ähnlich ist. Das Raue und Pure setzt sich auf dem Buchrücken fort. Weißes Krepppapier veredelt dabei den Buchrücken und vollendet die puristische Machart der Bindung. Ein einzigartiges Buch, das den ausgezeichneten Projekten einen würdigen Rahmen verleiht. Die Publikation kann Online erworben werden unter: best architects 21 […]

  • Bauindustrie: Peter Krammer neuer Branchensprecher
    am November 20, 2020 um 1:08 pm

    Peter Krammer folgt Hans Peter Haselsteiner als Branchensprecher auf Verbandsebene nach. Als Stellvertreter wurden Karl-Heinz Strauss und Karl Weidlinger bestätigt. In den kommenden fünf Jahren wird Peter Krammer, Vorstand der Strabag SE., gemeinsam mit den wiedergewählten Stellvertretern Karl-Heinz Strauss (Porr) und Karl Weidlinger (Swietelsky) als Branchensprecher die Interessen der österreichischen Bauindustrie vertreten. Mit dem Wechsel an der Spitze beider Bauverbände endet die langjährige Ära von Hans Peter Haselsteiner, der 2003 den Vorsitz im Fachverband der Bauindustrie übernahm und seit 2010 auch für die VIBÖ verantwortlich zeichnete. Peter Krammer promovierte 1995 an der TU Wien und sammelte danach in verschiedenen Bauindustrieunternehmen Berufserfahrung, bevor er 2005 als Mitglied des Vorstands in der Strabag AG die Unternehmensbereiche Umwelttechnik sowie Hoch- und Ingenieurbau / Osteuropa übernahm. 2010 wechselte Krammer in den Vorstand der Strabag SE und zeichnet dort aktuell für die Konzern-Segmente Süd und Ost verantwortlich. Darüber hinaus ist Krammer u.a. in der Österreichischen Bautechnik Vereinigung (ÖBV) ehrenamtlich als Vorstandsvorsitzender aktiv. […]

  • Feuerschutzabschlüsse: Unsicherheiten wurden beseitigt
    am November 20, 2020 um 7:35 am

    AMFT-INSIDE: Die Marktunsicherheiten zur korrekten Auslieferung von Feuerschutzabschlüssen sind ausgeräumt. Im vergangenen Jahr wurde beim AMFT-Fachseminar „Feuerschutz“ in der Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstelle der Stadt Wien (MA 39) ausgiebig über das Thema der korrekten Lieferung von Feuerschutzabschlüssen vom Hersteller zum Einbauort diskutiert. Kernthema war, dass nach Auslegungen von Vorgaben und Regelwerken das Produkt bereits im Werk als vollständiger Feuerschutzabschluss hergestellt sein muss und so auch zum Einbauort zu transportieren ist. Dafür müssen die Gläser in den Elementen entsprechend den Produktprüfungen verbaut und etwaige Öffnungen z. B. für Zylinder fachgerecht für den Transport verschlossen werden. Aus gegebenen Baulichkeiten am Einbauort und für eine wirtschaftliche Umsetzung ist es aber oft notwendig, dass Kon­struktionen durch den Hersteller vor Ort zusammengesetzt und fertiggestellt werden. Auch bei Vorhangfassaden ist das durchwegs so der Fall. Sehr schwere Feuerschutzgläser oder große mehrteilige Elemente machen den Transport und die Manipulation vor Ort als Ganzes oft unmöglich. Weiters müssen eingesetzte Gläser in Fixelementen für die Befestigung über den Falz der Konstruktion vor Ort wieder entnommen werden, um sie dann nach Montage wieder einzusetzen.  Im Zentrum steht die Definition des „Inverkehrbringens“ von Bauelementen. Da damals trotz intensiver Dialoge kein übereinstimmender Konsens für das Thema gefunden werden konnte, hat sich die AMFT gemeinsam mit den zuständigen Behörden weiter um eine Lösung bemüht und erwirkt. Dilemma mit unterschiedlichen Anforderungen der Kennzeichnung Die dreijährige Koexistenzperiode der EN 16034 für Fenster, Türen und Tore mit Feuer- und/oder Rauchschutzeigenschaften endete am 1. November 2019. Im europäischen Amtsblatt ist festgelegt, dass die Norm nur in Verbindung mit den jeweiligen Produktnormen gilt. Sowohl die Produktnorm für Fenster und Außentüren (EN 14351-1) als auch die Produktnorm der Tore (EN 13241) liegen als europäisch harmonisierte Normen vor. Somit dürfen diese Produkte seit 01.11.2019 nur noch mit CE-Kennzeichnung in Verkehr gebracht werden. Die Produktnormen EN 14351-2 (Innentüren) und EN 16361 (automatische Türen), die auch zur Harmonisierung 2019 vorgesehen waren, wurden nicht im Amtsblatt veröffentlicht. Nach den derzeitigen Informationen ist damit auch nicht so rasch zu rechnen. Damit bleiben Innentüren und automatische Türen vorerst von der CE-Kennzeichnung ausgeschlossen und dürfen entsprechend der nationalen Baustoffliste ÖA nur verwendet werden, wenn sie das Einbauzeichen „ÜA“ tragen. Sie sind weiterhin nach den nationalen Vorgaben herzustellen und zu behandeln.  Somit ist grundlegend zwischen europäisch harmonisierten Bauprodukten, die mit einer CE-Kennzeichnung in Verkehr gebracht werden und den national in Verkehr gebrachten Produkten, die mit dem Einbauzeichen ÜA gekennzeichnet werden, zu unterscheiden. Getrennte Lieferung von Feuerschutzabschlüssen im Rahmen der CE-Kennzeichnung zulässig Entsprechend der Bauproduktenverordnung (EU) Nr. 305/2011 ist das Inverkehrbringen von Bauprodukten als „Bausatz“ möglich. Ein Bausatz ist ein Bauprodukt, das von einem einzigen Hersteller als Satz von mindestens zwei getrennten Komponenten, die zusammengefügt werden müssen, um ins Bauwerk eingefügt zu werden, in Verkehr gebracht wird (vgl. Art. 2 Nr. 2 EU-BauPVO). Ein Bausatz wird bezüglich der CE-Kennzeichnung wie ein Bauprodukt behandelt. Wesentlich ist hierbei, dass alle Leistungen in der Herstellung des Feuerschutzabschlusses unter der Verantwortung des Herstellers (Inverkehrbringers) zu erfolgen haben (vgl. EN 16034:2014 Abschnitt 6.3.2.1). Der Hersteller muss die Gesamtkontrolle über das Produkt beibehalten und – sofern Subunternehmer eingesetzt werden – sicher­stellen, dass er alle Informationen erhält, die zur Erfüllung seiner in der EN 16034 festgelegten Verpflichtungen ­erforderlich sind. Dazu gehört auch die fremdüberwachte werkseigene Produktionskontrolle (WPK), die für alle Herstellungsprozesse lückenlos erfolgen muss. Der Hersteller trägt die Gesamtverantwortung für das Bauprodukt sowie für dessen korrekte Kennzeichnung und Leistungserklärung. „Das zu kennzeichnende Bauprodukt ist der Bausatz. Da ein Bausatz aus mehreren getrennten Komponenten besteht, ist es möglich, die CE-Kennzeichnung und die Angaben nach Art. 9 Abs. 2 EU-BauPVO auf einer Komponente des Bausatzes anzubringen, wenn die einzelnen Komponenten eindeutig dem Bausatz zugeordnet werden können. Dies wird z. B. dadurch erreicht, dass alle Komponenten gemeinsam gehandelt werden und eine gemeinsame Handelsbezeichnung tragen …“ (vgl. Fragenkatalog zur Bauproduktenverordnung und zur Marktüberwachung, DIBt, Pkt. IV/16, Stand: 06/2019)  Weitere Voraussetzung für die Lieferung als Bausatz ist eine Einbauanweisung, damit das fertige Bauprodukt nach Zusammenbau und Einbau in das Bauwerk die in der Leistungserklärung angegebenen Leistungswerte erfüllt. Vom österreichischen Institut für Bautechnik (OIB) wurde in den FAQs auf deren Homepage bestätigt, dass die getrennte Lieferung von Komponenten für Feuerschutzabschlüsse mit CE-Kennzeichnung möglich ist:Lfd. Nr. 2.2.1 Türen, Tore und Fenster#23 – Ist eine getrennte Lieferung von Komponenten für Feuerabschlüsse im Rahmen der CE-Kennzeichnung nach EN 16034 möglich? Die Getrennte Lieferung von Komponenten für Feuerabschlüsse im Rahmen der CE-Kennzeichnung nach EN 16034 ist unter folgenden Voraussetzungen zulässig: Die Komponenten werden von einem einzigen Hersteller in Verkehr gebracht, der die Gesamtverantwortung für die korrekte und vollständige Definition des Bauproduktes auf der Grundlage der Nachweisführung gemäß EN 16034 hat und Inhaber der Leistungserklärung ist. Mit dem Produkt ist eine Einbauanweisung mitzuliefern. Begründung: Die harmonisierte Norm EN 16034 (10.2014) spricht generell von feuerwiderstandsfähigen und/oder rauchdichten Produkten zur Raumaufteilung in Brand- und/oder Rauchabschnitte und zur Verwendung in Rettungswegen. Der Unterbegriff „Bausatz“ wird in der Norm nicht verwendet, ist aber im Artikel 2(2) der Bauproduktenverordnung (EU) Nr. 305/2011 wie folgt definiert: „Der „Bausatz ist ein Bauprodukt, das von einem einzigen Hersteller als Satz von mindestens zwei getrennten Komponenten, die zusammengefügt werden müssen, um ins Bauwerk eingefügt zu werden, in Verkehr gebracht wird“. Diese Bedingung ist nach dem Verständnis des OIB auch relevant für die Möglichkeit der getrennten Lieferung von Komponenten auf die Baustelle. Dabei ist zu betonen, dass die Gesamtverantwortung dem Hersteller und Inhaber der Leistungserklärung (DoP) obliegt. Dies gilt für die korrekte und vollständige Definition des ausgelieferten Produktes (und zugehöriger Komponenten) auf der Grundlage der Nachweisführung gemäß EN 16034 und für die Auslieferung des Bausatzes. In diesem Zusammenhang wird auch auf Abschnitt 1.2 der EN 16034 hingewiesen: Die Norm gilt u. a. „nicht für Türen, die aus Bauteilen unterschiedlicher Herkunft hergestellt werden und für die die Verantwortung nicht bei einem einzelnen Hersteller oder einer einzelnen juristischen Person liegt.“ Bei getrennter Lieferung der Komponenten ist aus der Sicht des OIB jedenfalls auch in den im informativen Anhang B der Norm angeführten Einbauanweisungen darauf abzustellen. Damit sollen Bedingungen geschaffen werden, die in der DoP abgebildete Leistung des Produktes auch nach dem Zusammen- und Einbau sicherzustellen. Auch die getrennte Lieferung von Feuerschutzabschlüssen im ­Rahmen der nationalen ÜA-Kennzeichnung ist zulässig Für jene Produkte, für die weiterhin die nationale ÜA-Kennzeichnung vorgesehen ist, ist eine getrennte Lieferung zum Einbauort ebenfalls möglich. Wesentlich ist in diesem Fall, dass der Hersteller ein vollständiges Bauprodukt in Verkehr bringen muss. Ein vollständiges Bauprodukt besteht aus Türstöcken/-zargen mit Befestigungs- und Verfüllungsmaterialien, Türblättern, Beschlägen (z. B. Schlösser, Drücker, Zylinder, Türbänder, Schließmittel u. dgl.), allfälligen Dichtungen und Verglasungen. Ist für den gegenständlichen Feuerschutzabschluss ein Zylinder vorgesehen, muss für das vollständige Bauprodukt das geprüfte Produkt oder die im Herstellerkatalog zugelassenen Produkte (z. B. Blindzylinder, Blindrosette) enthalten sein. Entsprechend der ÖNORM B 3850 kann aber auch hier die Lieferung einzelner Komponenten zeitlich getrennt voneinander erfolgen. Aufgrund landesgesetzlicher Bestimmungen ist das Einbauzeichen ÜA vor dem Inverkehrbringen und möglichst am Produkt selbst anzubringen. Das Anbringen des Einbauzeichens ÜA obliegt dem Hersteller. Ein Austausch des Zylinders oder des Ersatzes z. B. gegen einen der ÖNORM B 3850 entsprechenden Schließanlagenzylinder ist gemäß ONR 23850 möglich und stellt keine Änderung des Bauproduktes dar. Auch die getrennte Lieferung von Komponenten für Feuerschutzabschlüsse, die der ÜA-Kennzeichnung unterliegen, wurde von OIB auf deren Homepage bestätigt. Lfd. Nr. 14.1.1 ­Feuerschutzabschlüsse – Drehflügeltüren und -tore sowie Pendeltüren#35 – Können Komponenten von Türen, Toren und Fenster mit Feuer- und/oder Rauchschutzeigenschaften, für die derzeit noch die Einbauzeichenregelung maßgebend ist, getrennt geliefert und auf der Baustelle zusammengesetzt werden? Im Rahmen der ÜA-Kennzeichnung gilt: ÖNORM B 3850, Abschnitt 8 (1. und 2. Absatz) – Bereitstellung auf dem Markt: Das Inverkehrbringen und Bereitstellen von Feuerschutzabschlüssen auf dem Markt analog dieser ÖNORM muss als vollständiges Bauprodukt durch den Hersteller erfolgen. Ein vollständiges Bauprodukt besteht aus Türstöcken/-zargen mit Befestigungs- und Verfüllungsmaterialien, Türblättern, Beschlägen (z. B. Schlösser, Drücker, Zylinder, Türbänder, Schließmittel u. dgl.), allfälligen Dichtungen und Verglasungen. Hinsichtlich der getrennten Lieferung von Komponenten wird auf ÖNORM B 3850 (01.04.2014) Abschnitt 8 verwiesen, gemäß dem die Lieferung einzelner Komponenten getrennt erfolgen kann. Die Anbringung des Einbauzeichens liegt in der Verantwortung des Herstellers des vollständigen Bauproduktes. Zusammenfassung Zusammenfassend kann nun also festgehalten werden, dass eine getrennte Lieferung (im Sinne von Transport) von Komponenten bzw. Bausätzen von Feuerschutzabschlüssen möglich ist, unabhängig davon ob diese Bauprodukte national (ÜA) oder europäisch (CE) gekennzeichnet werden müssen.  In beiden Anwendungsfällen trägt der Hersteller (Inverkehrbringer) die volle Verantwortung für die Erfüllung der Leistungen der Produkte und hat dies im Herstellungsprozess entsprechend den jeweiligen Vorgaben sicherzustellen. Der Autor Anton Resch ist Geschäftsführer der österreichischen Arbeitsgemeinschaft der Hersteller von Metall-Fenster/Türen/Tore/Fassaden (AMFT). &nbs […]

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